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Von Startup-Sprint zu Raum für echte KI: Meine ersten Monate bei Payt

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Mein Name ist Maikel Withagen, 35 Jahre alt und seit November 2017 als AI/ML-Ingenieur tätig. Im August 2025 habe ich bei Payt als Senior Machine Learning Engineer angefangen — der erste in dieser Rolle.

Zuvor arbeitete ich zunächst projektbasiert, später bei Startups. Schnelles Handeln, viel selbst bestimmen — das gefiel mir. Aber ein knappes Budget und ständiger Zeitdruck führen letztlich vor allem zu schnellen Lösungen. Man kommt selten dazu, etwas richtig gut zu machen. Das begann zu stören.

Bei Payt läuft es anders. Keine unnötigen Hierarchien, kein Meeting, wenn eine Nachricht ausreicht. Jeder nimmt seine Arbeit eigenständig in die Hand, Entscheidungen werden direkt getroffen. Was gebaut wird, wird gebaut, weil es dem Kunden zugutekommt — nicht weil der Sprint vorbei ist.

Die ersten Wochen waren eine schöne Herausforderung. Jeder Entwickler arbeitet eigenständig an seinen eigenen Tickets — es gibt wenig Abstimmung, jeder weiß, was er tut. Als neuer ML-Ingenieur ohne fertige Aufgabenliste hatte ich den Raum, meinen eigenen Weg zu finden. Ich musste die Anwendung kennenlernen, herausfinden, welche ML-Funktionalitäten bereits vorhanden waren, was die Zukunftswünsche waren, und vor allem: wie man all das priorisiert. Gerade diese Freiheit, es selbst zu gestalten, passt genau zu der Arbeitsweise bei Payt.

Meine Rolle hat zwei Seiten. Ich arbeite am Produkt selbst: neue Features und bestehende Funktionalitäten mit KI erweitern. Außerdem geht es darum, wie das Team mit KI umgeht — in Workflows, in der Herangehensweise an Probleme. Das Ziel dabei ist nicht, Menschen zu ersetzen, sondern das Team effizienter arbeiten zu lassen. Payt möchte weiter wachsen, ohne ein großes Konzernunternehmen zu werden — das erfordert, dass man mit demselben Team intelligenter arbeitet. Dabei kann KI eine Rolle spielen. Die Neugier bei den Kollegen ist jedenfalls vorhanden.

Man sieht es überall: Unternehmen, die versuchen, mit dem Schritt zu halten, was KI in den letzten Monaten wieder hervorgebracht hat. Jede Woche ein neues Modell, jeden Monat ein neuer Meilenstein. Die Herausforderung besteht nicht darin, das alles zu verfolgen, sondern zu bestimmen, was tatsächlich einen Mehrwert für den Kunden bietet. Darauf liegt der Fokus bei Payt — nicht die neueste Technik zu umarmen, weil es möglich ist, sondern zu bauen, was funktioniert.

Gleichzeitig ist klar, dass sich auch das Produkt selbst verändern wird. Die Fortschritte in der KI gehen schnell, und Kunden erwarten mehr Flexibilität — nicht nur ein Softwarepaket, das tut, was es tut, sondern einen Service, der sich mit ihren Bedürfnissen bewegt. Der Schritt vom reinen Softwareprodukt hin zu SaaS ist keine Wahl mehr, es ist eine Richtung, die man als Unternehmen einschlagen muss. Das erfordert andere Entscheidungen in der Entwicklung, im Kundenservice und im Umgang mit Veränderungen. Genau an solchen Fragestellungen möchte ich in der kommenden Zeit mitwirken.

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Von Maikel Withagen

Maikel ist Machine Learning Engineer bei Payt. Mit KI entwickelt er neue Funktionen, erweitert bestehende Funktionalitäten und beschleunigt interne Prozesse.

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