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Was ist die Debitorenlaufzeit? Erklärung, Formel und Tipps

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Aktualisiert am: 21. August 2025
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Die Debitorenlaufzeit ist eine wichtige Kennzahl für die finanzielle Gesundheit deines Unternehmens. Sie gibt an, wie viele Tage im Durchschnitt vergehen, bis deine Kunden offene Rechnungen bezahlen.

In diesem Artikel erfährst du, was die Debitorenlaufzeit ist, wie du die Debitorenlaufzeit berechnen kannst und mit welchen Maßnahmen sich diese Frist gezielt verkürzen lässt.

Inhaltsverzeichnis:

Was bedeutet Debitorenlaufzeit?

Die Debitorenlaufzeit gibt an, wie lange es im Schnitt dauert, bis Kunden ihre offenen Rechnungen begleichen. Diese Kennzahl – auch bekannt als durchschnittliche Debitorenlaufzeit – wird häufig von Unternehmern, Finanzabteilungen und Buchhaltern verwendet, um den Erfolg im Forderungsmanagement zu bewerten.
Eine kurze Debitorenlaufzeit bedeutet, dass du schneller über liquide Mittel verfügst. Eine lange Laufzeit kann auf Risiken wie Zahlungsverzug oder mangelnde Kontrolle im Mahnwesen hinweisen.

Was ist die Berechnung der Debitorenlaufzeit?

Eine korrekte Berechnung der Debitorenlaufzeit hilft dir, verspätete Zahlungen rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Die Debitorenlaufzeit Formel lautet:

Debitorenlaufzeit = (Durchschnittlicher Forderungsbestand / Jahresumsatz auf Ziel) × 365 Tage

Beispiel:
Du hast einen durchschnittlichen Forderungsbestand von 50.000 € und einen Jahresumsatz auf Ziel von 300.000 €.

Die Rechnung lautet: (50.000 € / 300.000 €) × 365 = 60,83 Tage

Deine durchschnittliche Debitorenlaufzeit beträgt in diesem Fall rund 61 Tage. Das bedeutet: Du wartest im Durchschnitt zwei Monate auf den Geldeingang. Diese Zahl solltest du kontinuierlich überwachen – sei es jährlich oder über eine monatliche Debitorenlaufzeit-Berechnung. Manche Unternehmen wenden zusätzlich die Count-Back-Methode für Debitorenlaufzeiten an.

Warum ist eine kurze Debitorenlaufzeit wichtig?

Eine kurze Debitorenlaufzeit sorgt für:

  • Bessere Liquidität
  • Geringeres Risiko für Zahlungsausfälle
  • Stabile Cashflows
  • Mehr Spielraum für Investitionen

In vielen Branchen gelten 30 bis 45 Tage als gesunde Spanne. Wenn deine Debitorenlaufzeit dauerhaft höher liegt, solltest du deine Prozesse kritisch prüfen.

5 Tipps zur Verkürzung der Debitorenlaufzeit

1. Klare Zahlungsbedingungen festlegen

Definiere von Beginn an eindeutige Zahlungsfristen. Diese gehören sowohl ins Angebot als auch in die Rechnung.

2. Rechnungsstellung automatisieren

Fehlerfreie und zügige Rechnungen reduzieren Verzögerungen. Automatische Zahlungserinnerungen helfen dabei, die Debitorenlaufzeit zu verkürzen.

3. Mit Berichten den Überblick behalten

Nutze Reportings, um offene Posten und Zahlungsverhalten zu analysieren. So kannst du bei Rückständen frühzeitig eingreifen.

4. Schnelles Zahlen belohnen

Erwäge Skonto-Angebote bei schneller Zahlung. Schon kleine Anreize können eine große Wirkung erzielen.

5. Bonität vorab prüfen

Prüfe vor Auftragsannahme die Kreditwürdigkeit neuer Kunden. So lassen sich Zahlungsausfälle vermeiden.

Debitorenmanagement mit Payt automatisieren

Manuelles Erinnern, Nachfassen und Prüfen kostet viel Zeit. Mit Payt automatisierst du den gesamten Prozess rund um Rechnungsstellung und Forderungsverfolgung.
Du sparst nicht nur Zeit, sondern senkst deine Debitorenlaufzeit nachweislich um 30 bis 50 %. Die Software von Payt versendet automatisch strukturierte Zahlungserinnerungen, ermöglicht Online-Zahlungen und liefert dir aktuelle Einblicke über übersichtliche Dashboards. Du behältst die Kontrolle – Payt übernimmt den Rest.
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Häufig gestellte Fragen

Je nach Branche liegt eine gesunde Laufzeit zwischen 30 und 45 Tagen.

Setze klare Bedingungen, automatisiere deine Rechnungen und behalte den Überblick. Mit Software wie Payt gelingt das besonders effizient.

Das Zahlungsziel ist die vereinbarte Frist zur Zahlung. Die Debitorenlaufzeit zeigt, wie lange Kunden im Schnitt tatsächlich brauchen.

Du sparst Zeit, reduzierst Fehlerquellen und erhältst schneller dein Geld. Außerdem behältst du jederzeit die Übersicht.

Der Debitorenstand ist die Summe aller offenen Kundenrechnungen zu einem bestimmten Stichtag.

Beispiel:
Am 1. September hast du offene Rechnungen im Wert von 25.000 €, deren Zahlungsziel noch nicht überschritten ist. Dein Debitorenstand beträgt somit 25.000 €.

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Von Aida Kopijn

Aida ist Expertin für Debitorenmanagement bei Payt. Sie ist bekannt für ihre Genauigkeit und gute Organisation und stellt sicher, dass jeder Prozess perfekt geregelt ist.

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